Unter dem Motto Schullandheime pflanzen Vielfalt in Thüringen nahm das Schullandheim Schule im Grünen Fischbach an der, von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald unterstützten Synchronpflanzung, am 16.Oktober um 11.00 Uhr teil.
 
Herbstschnitzkurs für Kinder vom 14. bis 16.10.2014
Schon seit Dienstag beschäftigten sich 10 Kinder des Herbstschnitzkurses, der unter der Leitung der Holzbildhauermeisterin Bärbel Dressler stattfand, mit der Vielfalt der Bäume, Holzarten und deren Bearbeitungsmöglichkeiten und fieberten dem Tag der Synchronpflanzung entgegen.
 
6. Kindersymposium im Schnitzen
vom 25. bis 29. August
Leitung : Frau Genschow (Holzbildhauermeisterin)
 

vom 28.07 bis 01.08.2014

Zwei Trainingseinheiten am Tag mit qualifizierten Trainern, jeder Menge
Abwechslung und Spaß!

Langer Tag der Natur  - für Schulklassen in Fischbach

Am 13. und 14. Juni 2014 fand der vierte thüringenweite Lange Tag der Natur statt. Unter dem Motto 28 Stunden NATUR PUR lud der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) zu einer Entdeckungsreise durch die Thüringer Landschaft ein. Der Landschaftspflegeverband `BR Thüringische Rhön` e.V. (LPV Rhön) folgte dem Aufruf, Veranstaltungen zu organisieren. Gemeinsam mit dem Forstamt Kaltennordheim, dem Kreisschäfermeister vom Wartburgkreis Roland Barthelmes und der `Schule im Grünen` in Fischbach wurde für über 40 Kinder ein spannender Vormittag organsiert.
Während die 4. Klasse der Grundschule Oechsen bereits einige tolle Tage im Schullandheim `Schule im Grünen` verbrachte, wanderte die 3. und 4. Klasse der Grundschule `Andreas Fack` am Morgen des 13. Juni von Kaltennordheim nach Fischbach, um an den Aktivitäten zum Lange Tag der Natur teilzunehmen.
Kreisschäfermeister Roland Barthelmes beantwortete an der `Schule im Grünen` die zahlreichen Fragen der Kinder zum Schäferberuf und erklärte ihnen die Bedeutung der Schäfertracht. Besonders wichtig war es ihm darauf hinzuweisen, dass der typische offene Charakter der Rhöner Kulturlandschaft nur durch das Zutun des Menschen mit seinen Weidetieren entstand. Er erklärte den Schülern anschaulich, dass viele Flächen zuwachsen würden wenn man sie nicht beweidete oder mähte. Insbesondere für die artenreichen Kalkmagerrasen in der Rhön ist die Schafbeweidung typisch.
Anschließend teilten sich die Gruppen auf. Eine Klasse wanderte gleich zur Station des Forstamtes Kaltennordheim an der `Kletterstation´ des Hexenpfades. Dort erfuhren Sie von der stellvertretenden Forstamtsleiterin Roswitha Zörner viel über die heimischen Baumarten, insbesondere über die Arten die vor Ort zu finden waren, wie Buche und Fichte. Roland Burckhardt, ebenfalls vom Forstamt Kaltennordheim, stellte den Kindern auf der Wanderung entlang des `Hexenpfades` typische Vogelarten vor wie beispielsweise den Grünspecht, welcher 2014 den Titel Vogel des Jahres trägt und er erläuterte auf der Wanderung die Geologie der Rhön.
 Julia Gombert vom Landschaftspflegeverband `BR Thüringische Rhön` e.V. wies darauf hin, dass das Naturschutzgroßprojekt `Thüringer Rhönhutungen` ein Projekt des LPV Rhön ist, welches den Erhalt der artenreichen Kalkmagerrasen zum Ziel hat. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet der LPV Rhön unter anderem eng mit den Landwirten der Region, insbesondere mit den Schäfern, und auch mit dem Forstamt zusammen also Akteuren die die Fischbacher Veranstaltung gemeinsam ausrichteten.
Auf ihrem Teil der Wanderung zeigte sie den Kindern verschiedene Licht und Wärme liebende Tier- und Pflanzenarten, die auf die offenen Flächen angewiesen sind. Neben Schachbrettfaltern und Goldschrecken entdeckten die Kinder mit Frau Gombert Orchideen und blau blühenden Lein.
Julia Gomber
 
Am 12.04.2014 auf den Streuobstwiesen des Schullandheimes.
Leitung: Herr Gerhard Schmidt
 
Wir wanderten am 02.04.2014 mit einer Schulklasse vom Schullandheim durch den Ibengarten zur Agrargenossenschaft Rhönland e.G. nach Dermbach. Nach einer Hofbesichtigung und einer Stärkung in der Landmetzgerei starteten wir gegen 13.30 Uhr die Wanderung wieder zurück  zum Schullandheim.
 
Veredlung von Obstbäumen

Im Schullandheim Fischbach kann man sie noch erlernen, die alten, aber auch neuen Veredlungsverfahren an unseren Obstbäumen. Jährlich im Winterhalbjahr laufen dazu eintägige Kurse. Die Teilnehmer werden zu Beginn mit den theoretischen Grundlagen vertraut gemacht. Dann wird erst einmal die richtige Schnittführung geübt. Sobald das sitzt werden die jeweiligen Veredlungsmethoden demonstriert, die dann von den Teilnehmern zu üben sind, bis sie jeder beherrscht. Zum krönenden Abschluss kann jeder Teilnehmer aus drei verschieden Unterlagen und  9 verschiedenen Edelreisern auswählen und seinen eigenen Baum veredeln, den er dann mit nach Hause nehmen darf.
 
Pflanzenschutz Im Obstgarten

Alljährlich gehen den Obstbauern auf Ihren Streuobstwiesen und in den Kleingärten viel Obst durch Schädlinge, Pilze und sonstige Schaderreger verloren.  Im Schullandheim findet jährlich eine Vortragsveranstaltung  statt, das sich dieser Thematik widmet. In Wort und Bild werden die durch Pilze, Bakterien  und Insekten verursachen Krankheiten an unseren Obstgehölzen dargestellt und Hinweise zum integrierten Pflanzenschutz gegeben. Der Schwerpunkt der Pflanzenschutzhinweise liegt dabei  auf der biologischen Schädlingsbekämpfung. Es werden aber auch Hinweise zum Einsatz der in den Gärten zugelassenen Pflanzenschutzmittel gegeben.